Gesund schlafen in einem Massivholzbett
Lange waren Holzbetten fester Bestandteil deutscher Schlafzimmer - bis Betten mit Metallrahmen ihren Siegeszug antreten sollten. Inzwischen erfreuen sich aber auch Holzbetten wieder einer wachsenden Beliebtheit.
Speziell Massivholzbetten sind heute gefragter denn je. Kein Wunder – moderne Designs sorgen dafür, dass der warme Werkstoff Holz beim Massivholzbett auch ins Designerschlafzimmer passt. Gefertigt aus Buche, Kirsche oder Kiefer kann das Massivholzbett nicht nur dank des Werkstoffs, sondern auch aufgrund seiner natürlichen Farbe in den meisten Fällen punkten.
Ein weiterer Pluspunkt: Allergiker können sich in einem naturbelassenen Massivholzbett besonders gut zur Ruhe betten. Bevor man aber im Einrichtungshaus überstürzt zum falschen Massivholzbett greift, hier ein paar Tipps.
Gesund schlafen in unbehandelte MassivholzbettenWo die gesundheitliche Verträglichkeit an erster Stelle steht, muss ein Massivholzbett möglichst naturbelassen sein oder darf nur mit besonderen Lacken, Lasuren und Farben behandelt werden. Um das Holz zu schützen, ist das Wachsen oder Ölen der Hölzer angebracht.
Andere Mittel haben bei der Behandlung des Massivholzbetts nichts zu suchen. Es sei denn, sie kommen nachweislich ohne reizende Lösungsmittel und andere Zusätze aus. Auch wer sich für ein Massivholzbett entscheidet und es nachträglich behandeln will, sollte auf die Verträglichkeit der Farben und Lasuren achten.
Pflegetipps für Massivholzbetten Hin und wieder kann auch bei einem Massivholzbett, das bei Anschaffung geölt oder gewachst wurde, etwas Pflege nicht schaden. Aber Achtung – besonders das unbehandelte Massivholzbett nimmt eine falsche Pflege schnell übel. Daher ist im Umgang mit Chemikalien grundsätzlich Vorsicht angebracht.
Und auch die Luftfeuchte kann so manchem Massivholzbett das Leben schwer machen. Hier ist eine gewisse Konstanz gefragt – das Holz sollte auf keinen Fall austrocknen. Wer das Holzbett direkt reinigen will, greift am besten zu einem leicht feuchten Lappen oder speziellen Staubtüchern.
Wie bereits erwähnt sind Reinigungsmittel tabu. Ausnahme: Öle oder Wachse zum Schutz der Oberfläche. Und sollten sich doch einmal kleine Schadstellen zeigen, können diese mit ein wenig (!) Kerzenwachs ausgebessert werden.